Zolli vs. manuelle Zollanmeldung
Manuelles Anmelden — über das BAZG-Webportal oder klassische Zollsoftware — verlangt für jede einzelne Anmeldung einen ausgebildeten Deklaranten und hängt von vier Bedingungen zugleich ab: Daten bereit, Zoll-Expertise, menschliche Verfügbarkeit und manuelle Eingabe. Zolli braucht nur, dass die Daten bereit sind, und meldet autonom an.
Was manuelle Zollanmeldung verlangt
Eine Zollanmeldung manuell zu erstellen — sei es über das BAZG-Webportal (ePortal.admin.ch) oder über klassische Zollsoftware — bedeutet, dass eine ausgebildete Fachkraft das System für jede einzelne Anmeldung bedient.
Dabei müssen vier Bedingungen gleichzeitig erfüllt sein:
- Daten bereit — die Auftrags- und Warendaten liegen vor.
- Zoll-Expertise — jemand kennt Tarifierung, Verfahren und Regeln.
- Menschliche Verfügbarkeit — diese Person hat gerade Zeit.
- Manuelle Eingabe — die Anmeldung wird von Hand erfasst und abgeschickt.
Allgemeine Informationen zum Warenverkehr veröffentlicht das BAZG (bazg.admin.ch).
Was Zolli automatisiert
Zolli entfernt drei dieser vier Bedingungen. Erforderlich ist nur noch, dass die Daten bereitstehen — die übrigen Schritte übernimmt die Software: Sie erzeugt die Passar-Anmeldung und übermittelt sie autonom. So wird aus „Zollanmeldung selber machen“ ein automatisierter Vorgang.
Mehr dazu, wie Zolli auf Passar anmeldet, steht auf der Seite Was ist Passar? und in den häufigen Fragen.
Parallel testen, bevor Sie umstellen
Sie müssen sich nicht sofort festlegen. Zolli lässt sich als kostenloser Paralleltest in der BAZG-Testumgebung (ePortal-a.admin.ch) betreiben — parallel zu Ihrem bestehenden manuellen Prozess.
So können Sie die Ergebnisse vergleichen, bevor Sie entscheiden, ob Sie umstellen.